Berufsschule Hall

Wettbewerb Erweiterung der Tiroler Berufsschule für Fotografie, Optik und Hörakustik

Das vorgeschlagene Energiekonzept vereint minimalen Energiebedarf mit maximalem Komfort und nutzt regenerative Energiequellen und bestehende Energieressourcen. Die neu errichteten Gebäudeteile werden in Holz errichtet. Die thermisch optimierte Hülle mit 3-fach Verglasungen reduzieren den Heizbedarf. Außen liegende Verschattungselemente minimieren konsequent die äußeren Kühllasten und beugen so der sommerlichen Überwärmung vor. Die Wärmeversorgung erfolgt über den bestehenden Fernwärmeanschluss. Geheizt wird über schnell reagierende Radiatoren unter den Fenstern.  Die Dachflächen werden mit Ost-West orientierten PV Modulen in flachem Winkel belegt. Der jährliche Stromertrag deckt den Primärenergiebedarf des gesamten Gebäudes (Bestand und Neubau). Der Strombedarf des gesamten Schulkomplexes sorgt für einen sehr hohen Eigenverbrauchsanteil.

Energiekonzept Wettbewerb

Es wird rein natürlich gelüftet. Die Frischluftversorgung erfolgt manuell oder wahlweise automatisch über die Fenster in den Klassenräumen. Die Luft strömt über Oberlichten in die Gänge und von dort über die Stiegenhäuser und Lichtbänder im Dachbereich ins Freie. Die natürliche Lüftung wird in kühlen Sommernächten zur Auskühlung der thermischen Massen in den Räumen verwendet und ist ein wesentliches Element gegen die sommerliche Überhitzung. 

Projektdaten

Auftraggeber: Amt der Tiroler Landesregierung
Projektstart: 09/2020
Projektstatus: Abgeschlossen
Architektur: SPhii_architectural collaberation | Arch. DI Thomas Thaler